Glänzende Haarfarbe ist messbarer Imagebooster
Jugendliche Ausstrahlung beginnt im Kopf – und am Kopf: Haare und Haarfarbe
sind entscheidende Faktoren, wenn es um die Einschätzung einer Frau durch Dritte
geht. Auch das eigene Selbstwertgefühl ist stark vom Zustand des Haares
abhängig. Das belegt eine aktuelle wissenschaftliche Studie, die in fünf
europäischen Ländern durchgeführt und an der University of Sussex ausgewertet
wurde.
Aufbau der Studie
Die Studie wurde in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Russland und Italien
durchgeführt. Drei Frauen im Alter von 28 bis 45 Jahren wurden vor und nach der
Farbbehandlung unter exakt denselben Bedingungen (Licht, Hintergrund, Fotograf,
Kleidung, Make-up) fotografiert. Diese Vorher-Nachher-Fotos kamen per Zufallsprinzip für
die Online-Befragung zum Einsatz. Anhand der Fotos bewerteten 1010 Personen pro Land
die Frauen nach bestimmten Kriterien. Beurteilt wurden u.a. Ersteindruck und geschätztes
Alter, Selbstwertgefühl, Ausdrucksstärke und „Gesundheitszustand“ des Haares, sowie
Häufigkeit an Komplimenten, Lebensgefühl und –stil, Ausgabeverhalten und
Glaubwürdigkeit bei Salonempfehlungen. Die Gesamtauswertung erfolgte in
Zusammenarbeit mit der University of Sussex, England, durch Dr. David Lewis,
Psychoanalytiker und Leiter Forschung & Entwicklung des Mindlab International.
Direkte Korrelation zwischen Haarzustand und Personeneinschätzung
Der Effekt einer glänzenden Haarfarbe ist verblüffend:
Nicht nur das Haar selbst wurde nach einer frischen Farbbehandlung als gesunder und
schöner bewertet. Auch andere Rückschlüsse auf die Person standen in direktem
Zusammenhang mit dem Zustand des Haares: So wurden die Frauen nach der
Farbbehandlung durchweg als besser situiert, selbstbewusster, erfolgreicher und beliebter
eingeschätzt als vor der Farbbehandlung.
Der erste Eindruck zählt
Der Ersteindruck über eine Person bildet sich in Bruchteilen von Sekunden und kann, so Dr.
David Lewis, später nicht mehr revidiert werden. Wenn Menschen ein ihnen unbekanntes
Gesicht sehen, fällt das Urteil in Sekundenschnelle anhand von nonverbalen Signalen wie
Gesichtsausdruck, Haltung oder Hautzustand. Vor allem auch Fülle, Form, Farbe und der
Zustand der Haare spielen eine entscheidende Rolle, wenn es z. B. um die Einschätzung von
Alter, Selbstbewusstsein, Beliebtheit und der Lebensumstände geht.
Durch die Messung der Augenbewegungen der Befragten bei der Beurteilung von Personen
anhand eines bestimmten Fragebogens konnten diese Zusammenhänge exakt quantifiziert werden.
Haarfarbe ist Schlüsselsignal für die Einschätzung des Alters
Die Frage nach Jugendlichkeit stellt sich in unserem Jahrhundert nicht nur danach, wie sich
Frauen fühlen, sondern vor allem auch danach, wie Dritte auf sie reagieren. Frauen können
diese Reaktionen durch den Zustand ihrer Haare und ihre Haarfarbe maßgeblich
beeinflussen. So sind weiße Haare wenig vorteilhaft, wenn es um die Beurteilung des Alters,
der Jugendlichkeit und anderer Attribute einer Person geht.
Eine jugendliche Erscheinung wird in unserer Gesellschaft mit Attributen wie Energie,
Enthusiasmus und aktiver Sexualität verbunden - im Privaten wie im Beruf. Dr. Lewis: „Je
mehr unsere Gesellschaft altert, desto stärker ist das Bestreben, so lange wie möglich gut und jung auszusehen.“
Messbarer Zusammenhang: Schönes Haar stärkt innere Werte
Das Selbstwert-Gefühl steht in direkter Korrelation mit dem Haarzustand. Das Verhalten der
Frauen änderte sich an einem „Bad Hair Day“ signifikant gegenüber Tagen mit Haaren in
gutem Zustand. Die Erklärung: Werden die Frauen von anderen als selbstbewusster
wahrgenommen, fühlen sich die Frauen durch diese Reaktionen auch tatsächlich besser und
beliebter. Das drückt sich dann in ihrer Haltung aus – was wiederum die Beurteilungen positiv verstärkt.