A: Die ehrliche Antwort ist, daß es nur Zeit und Nachwachsen die Elastizität ihres Haares wieder herstelle. Allerdings ist es wichtig über die Dinge zu reden, die ihr Problem in erster Linie auslösten und
herauszufinden wie man damit umgehen kann.
Chemische Behandlungen (wie Farbe – vor allem Bleichen, Dauerwellen oder chemische Glättung des Haares) können sich auf Dauer sehr negativ auf die Elastizität des Haares auswirken. Der schlimmste Feind ihres Haares
ist Natriumhydroxid oder Natronlauge als Inhaltsstoff von Haarrelaxern, die beimn Glätten des Haares eingesetzt werden und die chemischen Seitenverbindungen im Haarkörper entfernen. Allerdingst ist die wiederholte
Anwendung von anderen chemischen Prozessen ebenso schädlich und vor allem wenn dazu noch Strapazen durch Hitzestyling und Trocknen kommen, dann kann das Ergebnis sehr unangenehm sein.
Geringe Veränderungen in der Spannkraft des Haares können durch aufbauende Produkte , die das Cystein im Haar wiederherstellen, repariert werden. Hierbei sollten sie allerdings beachten, daß man nur das Aussehen
des Haares reparieren kann und die wahre „Restaurierung“ das Ergebnis von Neuwuchs ist, während dessen Wachstums das Haar so gesund wie möglich gepflegt und immer wieder nachgeschnitten wird. Wir dürfen nicht
vergessen, daß unsere Haare, genauso wie die Fingernägel, keine „lebendigen Fasern“ sind, sondern keratinisierte Proteine, die von lebenden Zellen der Follikel in der Haut und des Nagelbettes in den Fingerspitzen
gebaut werden.
Daher geht es bei dem Reparieren oder Restaurieren, das von verschiedenen Produkten versprochen wird eher um das Reparieren von beschädigten Objekten, als um tatsächliches „Heilen“. Sie können ja eine zerbrochene
Vase auch nicht heilen sondern nur zusammen kleben, so daß sie halt restauriert ausschaut.