Zu irgendeinem Zeitpunkt hat jeder einmal erfahren, was bekannt ist als ein “schlechter Haartag.” In vielen Fällen wird diese Phrase
benutzt, um einen allgemein schlechten Tag zu beschreiben. Für alle die schon mal an leblosen Locken und Haarwirbeln gelitten haben
mag es nicht überraschend klingen, dass Forscher jetzt herausgefunden haben, dass schlechte Haartage einen negativen Einfluss auf das
Selbstwertgefühl haben können. Schlechte Haare können nicht nur eine Herausforderung sein was das Frisieren angeht, sondern sie können
auch schädlich für Ihre mentale Gesundheit sein.
In einer Studie die von Physique beauftragt wurde haben Forscher an der Yale University herausgefunden, dass “schlechte Haartage” das
Selbstwertgefühl dadurch beeinflussen, dass sie den Level an Selfzweifel und persönlicher Kritik erhöhen. “Interessanterweise sind
Frauen sowohl als Männer durch dieses Phänomen der schlechten Haartage negativ beeinflusst,” sagt Dr. Marianne LaFrance, Professor der
Psychologie und Professor der Frauen- und Geschlechtsstudien an der Yale University. “Noch faszinierender ist unsere Erkenntnis, dass
Menschen Ihre Fähigkeiten niedriger als andere einstufen, wenn sie ihre Haare als schlecht empfinden.”
Teilnehmer der Studie waren Männer sowohl als Frauen mit diverser ethnischer und kultureller Herkunft. Die Forscher waren besonders
daran interessiert, wie weit schlechte Haartage einen Einfluss auf die Teilnehmer haben in Bezug auf das Selbstwertgefühl, soziale
Unsicherheit und Gefühle von persönlichem Wert. Eines der am interessantesten Ergebnisse der Studie war, dass schlechte Haartage einen
drastischen Einfluss auf das Selbstwertgefühl in Bezug auf persönliche Leistungsfähigkeit haben. Erfahrungen mit schlechten Haaren
hatten zur Folge, dass Studienteilnehmer sich weniger klug und weniger kompetent bei der Ausführung von Aufgaben fühlten, bei denen
sie sich sonst als normal kompetent einstuften. Am meisten überraschend ist, dass dieser Effekt am stärksten unter Männern war.
Die Studie zeigte auch einen dramatischen Anstieg an sozialer Unsicherheit bei denen, die an einem schlechten Haartag litten. Der Grund
hierfür ist ziemlich einfach. Wenn wir über eine Aspekt unserer Erscheinung besorgt sind, glauben wir meist, dass andere ebenso unsere
empfundenen Imperfektionen wahrnehmen. In den meisten Fällen ist es so, dass andere solche Dinge weitaus weniger bemerken als wir uns
denken. In der Yale Studie berichteten Frauen mehr Gefühle von Scham und Verlegenheit, während Männer niedrigere Zuversicht und erhöhte
Nervosität berichteten. Zusätzlich zu dieser sozialen Angst über die Erscheinung haben Studienteilnehmer begonnen, andere negative
Kommentare über sich selbst zu machen. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass “schlechte Haartage” zu anderen Gefühlen von Selbstkritik
führen können, die weiter darüber hinaus gehen als die bloße Erscheinung.
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass es wichtig ist eine gute Erscheinung zu erhalten, sodass man sich stets gut mit sich selbst
fühlt. Was können Sie also tun, um schlechte Haartage zu vermeiden? Der erste Schritt ist, sicher zu gehen, dass Ihre Haare gesund und
gepflegt sind. Eine Qualitätsspülung zu verwenden kann dabei helfen, das Aussehen der Haare zu verbessern und Haarknoten verhindern,
die die Haare schädigen können. Falls Ihre Haare nicht in ihrer besten Gesundheit sind, gehen Sie zu einem Friseur, um die gespaltenen Enden abzuschneiden und um Ihre Haare so schneiden zu lassen, dass sie schmeichelnd aussehen und leicht zu handhaben sind. Manchmal
verursachen simple Dinge wie statische Aufladung schlechte Haartage. Statische Aufladung ist besonders problematisch an kälteren
Tagen. Falls Sie ein statisches Problem haben, können Sie diesen Effekt minimieren, indem Sie ein Trockenblatt verwenden, dass Sie
normalerweise bei Ihrer Wäsche verwenden, um Statik loszuwerden. Reiben Sie einfach ein Trockenblatt über Ihre Haare, um Ihre Haare
unter Kontrolle zu bringen.