Justin Biebers Haare

A: Wenn du eine ähnliche Haarstruktur hast und dein Haar von Natur aus glatt oder nur leicht wellig ist, solltest du die Frisur ohne große Probleme hinbekommen. Die Haarstruktur ist schließlich einer der entscheidendsten Faktoren dafür, wie nah du an Justin Biebers legendären Mop-Top-Look aus seinen Anfangszeiten herankommst.
Der Schnitt
Der Haarschnitt selbst ist eine moderne, weichere Variante des klassischen Topfschnitts. Statt einer dichten, harten und kompakten Kontur rundherum besitzt er eine sanft geschwungene Außenlinie, die das Gesicht schmeichelhaft einrahmt und einen charakteristischen, seitlich fallenden Pony erzeugt.Das Innenleben wird gezielt gestuft und ausgedünnt, um übermäßige Fülle herauszunehmen und gleichzeitig eine glatte, runde Silhouette zu bewahren. Das Haar wird beim Schneiden häufig mit dem Rasiermesser oder einer Effilierschere personalisiert und texturiert, damit die Spitzen besonders weich und fließend fallen.
Einer der Hauptgründe, warum diese Frisur damals so extrem populär wurde, ist ihr müheloser und lässiger Look. Allerdings steht und fällt dieser Style deutlich mehr mit dem präzisen Haarschnitt als mit nachträglich aufgetragenen Stylingprodukten.
Ein handwerklich perfekt ausgearbeiteter Schnitt fällt fast von alleine in Form, was das tägliche Styling extrem unkompliziert macht. Wenn der Schnitt dagegen zu kurz geraten ist, zu stark durchgestuft wurde oder die Konturen um die Gesichtspartie nicht stimmen, wird der Look nie richtig wirken. Egal, wie viele Produkte du hineingibst.
Das Styling
Für das Styling startest du am besten mit frisch gewaschenem, handtuchtrockenem Haar. Föhne das Haar über eine große, flache Paddelbürste vom Wirbel aus starrenförmig nach außen, sodass es sich ganz natürlich um die Kopfform legt.Beim Föhnen bürstest du die Ponypartie nach vorne und leicht zur Seite, um diesen ganz typischen, geschwungenen Bieber-Schwung zu erzeugen. Führe die Düse des Föhns dabei immer parallel zur Bürste mit, um die Schuppenschicht der Haare zu schließen und zusätzlichen Glanz zu erzeugen.
Wenn dein Haar nach dem Föhnen bereits gut liegt, brauchst du im Grunde gar kein zusätzliches Stylingprodukt mehr. Ein leichter Schaumfestiger vor dem Föhnen, ein Anti-Frizz-Serum oder eine pflegende Leave-in-Creme können jedoch enorm helfen, fliegende Haare zu bändigen und dem Haar ein gesundes Finish zu verleihen.
Das eigentliche Ziel ist ein natürlicher, beweglicher Look, der nicht verklebt wirkt und direkt zum Reinfassen einlädt. Der Haarschnitt gibt hierbei die Grundform vor, das Styling hebt diese lediglich hervor.
Falls du sehr feines Haar hast, das schnell zu statischer Aufladung neigt, beschwert eine winzige Menge Serum oder Haaröl nach dem Föhnen das Haar gerade so viel, dass alles perfekt in Form bleibt, ohne der Frisur ihre natürliche Dynamik zu nehmen.

Siehe auch: Noch mehr Fragen zu Frisuren