Pferdeschwanz und störende Nackenhaare

Pferdeschwanz und unschönes Nackenhaar
Bild: Anetlanda/Shutterstock
F: Ich habe schulterlanges Haar und trage oft einen Pferdeschwanz. Allerdings sehen die Haare im Nacken ungepflegt aus, weil sie schlichtweg zu kurz für den Pferdeschwanz sind. Sollte ich jemanden bitten, sie mir auszurasieren? Was ist hier die beste Methode?
 
A: Es ist ein bekanntes Problem, dass die kurzen Härchen am Haaransatz unruhig wirken, sobald du das Haar zu einem Pferdeschwanz hochbindest. Eine Komplettrasur bis auf die Haut ist jedoch meist keine gute Idee. Da Nackenhaare zügig nachwachsen, entsteht beim Kahlrasieren schon nach wenigen Tagen ein stachliger, kratziger Stoppelansatz. Das begünstigt eingewachsene Haare und fühlt sich unangenehm an, sobald du das Haar wieder offen trägst.
 

Die passende Nackenkontur wählen

Wenn du die Nackenkontur sauber ausreinigen möchtest, orientiert sich die Form am besten an deinem natürlichen Haaransatz sowie deinem persönlichen Geschmack:
 
• Weicher, natürlicher Verlauf: Die feinen Härchen im Nacken werden entlang des natürlichen Haaransatzes sanft beigeschritten; mit weichen, abgerundeten Linien. Das sieht bei einem Pferdeschwanz mühelos aus und verhindert harte Kanten beim Nachwachsen. Achte darauf, nicht zu tief in den eigentlichen Haaransatz hineinzuschneiden.
 
• Eckige Kontur oder Soft Fade: Die kürzeren Nackenhaare werden auf einer Breite von etwa 1,5 cm zu einem sanften Übergang verblendet. Ein solcher Soft Fade wächst deutlich schöner aus als eine harte Kante und spart auf Dauer Pflegeaufwand.
 
Haarschneidemaschine mit Aufsatz
 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Falls dir jemand beim Nachschneiden hilft:
 
• Vorbereitung: Binde das Haar zuerst zu deinem gewohnten Pferdeschwanz, um genau zu sehen, welche Kürzest-Härchen aus dem Zopfgummi herausfallen. Verwende einen professionellen Haarschneider mit Kammaufsatz statt einer Klinge, um Hautirritationen und Schnittverletzungen zu vermeiden.
 
• Setup: Arbeite in einem gut beleuchteten Raum. Nutze einen Handspiegel in Kombination mit einem Wandspiegel, damit dein Helfer die Symmetrie aus allen Blickwinkeln im Auge behält.
 
• Technik: Geht behutsam vor und schneidet lieber schrittweise. Abgeschnittenes Haar lässt sich schließlich nicht wieder ankleben. Steckt das Haupthaar sauber ab und arbeitet mit kurzen, kontrollierten Zügen des Haarschneiders, um die Übergänge weich zu verblenden (faden), anstatt die Haut kahl zu scheren.
 
Da das Haar rasch nachwächst, ist ein Nacharbeiten alle zwei bis drei Wochen realistisch. Bist du dir unsicher, welche Kontur am besten zu deinem Wirbel und deiner Kopfform passt, lass dir die Grundform beim Friseur schneiden. Danach kannst du sie zu Hause mühelos auf Auffrischungs-Niveau halten.
 
©Hairfinder.com
 
Siehe auch: Noch mehr Fragen zu Haar schneiden