Sichtbare Kopfhaut

A: Das ist ein ziemlich häufiges Problem bei sehr hellem oder weißem Haar. Durch den starken Kontrast zwischen der Haarfarbe und dem Hautton wirkt die Kopfhaut besonders auffällig.
Den absolut perfekten Farbton für extrem hellblondes Haar zu finden, erfordert allerdings manchmal etwas Fingerspitzengefühl. Wähle am besten die hellste Nuance, die sich harmonisch mit deinem Eigenhaar verbindet, anstatt zu einem Produkt zu greifen, das deutlich zu dunkel ist.
Alternativ kannst du auch einen matten Kosmetikpuder in einem sehr hellen, neutralen Ton nutzen, um den Kontrast zwischen deiner rosafarbenen Kopfhaut und dem hellen Haar am Scheitel sanft abzumildern. Ein spezieller Ansatzpuder aus dem Friseur-Fachhandel ist dafür ideal, aber auch ein passender matter Gesichtspuder erfüllt diesen Zweck. Trage das Produkt ganz sparsam mit einem kleinen Pinsel auf und konzentriere dich dabei gezielt auf die sichtbare Kopfhaut, ohne das umliegende Haar unnötig einzupudern.
Achte unbedingt darauf, dass dein Haar und deine Kopfhaut vor dem Auftragen komplett sauber und trocken sind. Das verhindert, dass der Puder krümelt, fleckig wird oder im Haar verklebt. Überprüfe das Ergebnis anschließend am besten bei natürlichem Tageslicht, da Töne, die bei Kunstlicht im Badezimmer passend wirken, draußen oft anders herauskommen.
Gerade bei rosafarbener Kopfhaut kann ein leicht neutrales oder beigefarbenes Produkt den Kontrast wesentlich effektiver ausgleichen als ein rein weißes Produkt, das die Stelle schnell mehlig oder kreidig wirken lässt. Das ist am Ende jedoch Feinarbeit bei der Farbabstimmung und keine starre Regel. Am besten tastest du dich mit sehr kleinen Produktmengen heran, um herauszufinden, was optimal zu deiner Haarfarbe und deinem Hautton passt.
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Siehe auch: Noch mehr Fragen zu Haar Färben